Beispiel für Schreibarbeit #2
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Thomas Manns Buddenbrooks

19.05.2018

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Abschnitt eins ...... 3
  • 2. Abschnitt zwei ...... 3
  •     2.1. Sektion 2.1 ... 3
  •     2.2. Sektion 2.2 ... 4
  • 3. Abschnitt drei ...... 5
  •     3.1. Sektion 3.1 ... 5
  •     3.2. Sektion 3.2 ... 6
  • 4. Abschnitt vier ...... 7
  •     4.1. Sektion 4.1 ... 8
  •     4.2. Sektion 4.2 ... 9
  •     4.3. Sektion 4.3 ... 10
  •     4.4. Sektion 4.4 ... 12
  • 5. Abschnitt fünf ...... 14
  • 6. Referenzen .......... 15

1. Abschnitt eins

Der Roman von Thomas Mann „Buddenbrooks“ ist mehr als „verfall einer Familie“, in dem eine ziemlich reiche kaufmännliche Familie allmählich abstieg. Im Roman werden viele philosophische und psychologische Fragen gestellt. Thomas Mann, der diesen Roman im Alter von nur 22. Jahren geschrieben hat, rückt auf den Vordergrund die Problematik der bürgerlichen Existenz, ihre Widersprüchlichkeit, Vorwürfe, die Versuche, den alltäglichen Kreislauf der Routine zu brechen. Aus diesen Gründen kann der Roman unter vielen Aspekten gelesen werden. Einerseits ist er der Roman über die Familie bzw. eine Gesellschaft, andererseits ist das der Wirtschaftsroman, philosophisches und psychologisches Werk und auch der historische Epochenroman1.

Als der rote Faden läuft im Roman die Problematik der Entbürgerlichung. Aber diese wird im weiten Sinne eingenommen. Das ist die Gegenstellung von Bürgertum und Künstlertum, die Außenseiterstellung der am Leben leidenden Helden, der kaufmännliche Verfall enthüllt dabei die Verfeinerung und die Rolle der Musik.2

Der wichtige Aspekt des Romans sind die Parallelen der handelnden Personen und der Grundsteine der Identitätstheorien und der Bürgerlichkeit.

2. Abschnitt zwei

Das Thema der Bürgerlichkeit oder eher der Entbürgerlichung im Roman ist reich untersucht. Es gibt viele Werke und viele Studien zu diesem Thema. Merkwürdig ist, dass die Familie Buddenbrooks immer im Stand der Konflikte mindestens unter zwei Mitgliedern steckt. Auch die Ehen, die in dem Roman beschrieben werden, sind von den Konflikten nicht frei. Gerade diese Konflikte und spezifische Konflikte in der Familie, die sich auf den psychologischen Gründen basieren fördern die Prozesse der Entbürgerlichung und der Suchen nach eigener Identität.

2.1. Sektion 2.1

Die Geschichte der deutschen Stadt aus der Geschichte des späten Mittelalters und der neuen Zeit zeichnet sich durch die Hervorhebung des Themas der Bürger bzw. der Stadtbürger. Dieses Milieu unterscheidet die Bevölkerung in der Stadt von der Bevölkerung auf dem Lande.

Das Bürgerrecht ist also das städtische Recht, das durch Geburt erworben war und die Erfüllung bestimmter Bedingungen an Vermögen und die Leistungsfähigkeiten voraussetzte.3

Die weitere Entwicklung Marktwirtschaft, die antiständische Gesetzesreform und die Förderung des zentralisierten Staates verminderte wesentlich den Status ihres Standes eines Bürgers und folgte zu der allmählichen Zerstörung ihrer Identität am Ende. Die Privilegien der Stadtbürger wurden gegen Anfang des 19. Jahrhunderts fast abgemacht, die Lebensart des Milieus wurde aber noch bestimmte Zeit aufbewahrt4.

Insgesamt wurde der Begriff des „Bürgers“ im 19. Jahrhundert wieder enger gefasst, indem er auf die reicher und einflussreicher werdende Bourgeoisie und auf das einflussreiche Bildungsbürgertum hinwies. Das neue Bürgertum hat auch die neue Formel „Besitz und Bildung“ entwickelt, die das reiche und einflussfähige Milieu von den kleinen Kaufleuten, Handwerksmeistern, Gastwirten, usw. abgrenzte. Die letzte Gruppe wurde als „Kleinbürgertum“ oder als „alter Mittelstand“ bezeichnet und hatte einen ziemlichen niedrigeren Status von „Bürger“ und „Bürgertum“5

2.2. Sektion 2.2

Die Familie der Buddenbrooks repräsentiert auf den ersten Blick die pure Idylle. Der Inhalt des Romans spielt in Lübeck ab. Der Aufschwung Deutschlands betrifft diese Stadt im geringen Maße an. Die Stadt lebt nach alten Traditionen und Lebensweise. Thomas Mann stellt somit auf dem Hintergrund des Romans die Entwicklung Deutschlands und die Stagnation bzw. den Stillstand der Stadt entgegen, was auch dem Entwicklungsprozess der Familie Buddenbrooks ähnlich ist. Das neue Haus ist von einer Familie übernommen worden, die, einst so glänzend wie die Familie Buddenbrook, wirtschaftlich ruiniert, das Feld hatte räumen müssen. Die Mitglieder der Familie Buddenbrook scheinen umso fester entschlossen, es besser zu machen. Sie entscheiden sich immer wieder für das ökonomisch Gebotene, glauben allerdings stets daran, aus eigener sittlich orientierter Willensfreiheit zu handeln. Und sie scheitern: zum Teil psychisch und physisch, ökonomisch, aber auch im zwischenmenschlichen Bereich.

3. Abschnitt drei

Die sozialwissenschaftliche Identitätstheorie und Identitätsforschung sind schon seit Jahrhundert bekannt. Im Jahr 1890 publizierte William James The Principles of Psychology, die das Thema der Identität auf den Vordergrund und ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Die Identität oder „the Consciousness of Self“ wurde plötzlich im Zentrum der Interesse und der Aktualität gestellt. Mit dieser Frage erfasste nicht nur Philosophie, sondern fortan auch empirische Wissenschaften wie die Psychologie und Soziologie. 6

3.1. Sektion 3.1

Der Begriff der Identität wird in vielen Aspekten heute eingesetzt. Es wird oft über nationale, ethnische, kulturelle Identität, religiöse, politische Identität und viele weitere Kategorien gesprochen.

Bei der Verwendung des Begriffes der Identität wird davon ausgegangen, dass alle wissen, was damit gemeint wird. Die Krise der Identität in der Epoche der Postmoderne steigert die Bedeutung der Identität für einzelne Personen. Es gibt verschiedene Theorien der Identität.

Die Identitätstheorie nach George Herbert Mead unterteilt die Identität auf die soziale und personale.7Unter der sozialen Identität werden die Identitätsbegriffe erfasst, die mit der Zugehörigkeit zu der sozialen Gruppe wie Nation, Religion, Ethnie, politische Ansichten, Familie, zu tun haben. Die Summe aller dieser Teile der Identität, über die das Individuum verfügt, bildet die soziale Identität. Und personale Identität bezieht sich auf die Merkmale der Person wie Biographie, Haut- und Augenfarbe, Ausbildung, Begabungen usw. Diese Kategorisierung gibt aber noch keinen Grund für die Diskussionen über die Suchen der Identität, ihre Gefährdungen und Krise. Die ich-Identität ist gerade das Bild des Menschen, die darauf hinweist, welche Art vom Mensch die Person ist, was sie über sich selbst denkt und welche Erwartungen auch andere Nebenpersonen von ihn haben. Diese Identität dient gerade als Orientierung und bildet den Hintergrund, vor dem das individuelle Verhalten nicht nur auf den personalen sondern auch auf sozialen Merkmalen beruht.

Stuart Hall spricht auch um den soziologischen Konzept der Identität, die dem Individuum die Möglichkeit gibt, sich von der dichotomen Gesellschaft zu unterscheiden und diese Hürde zu überwinden8.

Viele recherchierten Quellen wie die Werke von Keupp, Sennet und viele andere unterstreichen, dass die Stabilität zwischen dem Subjekt und der Umwelt ziemlich fraglich und kaum erreichbar ist. Die Ich-Ídentität befindet sich immer in einer ständigen Wandlung und im Wandel der Begriffe und der inneren und äußeren Welt.

3.2. Sektion 3.2

Das Grundlegende Motiv im Roman ist die Bürgerlichkeit, die darin besteht, dass feudale und religiöse Dogmen vernünftig zu behandeln und das freie Verhältnis zur Welt und zu den Menschen zu haben, was in der Summe die Möglichkeiten geben wird, das Neue zu entdecken, erfinden und schaffen.9

Thomas Mann hat nicht ohne Grund die Stadt Lübeck als den Platz für die im Roman beschriebenen Ereignisse gewählt. Die Plätze wiederspiegeln die begrenzten und überschaubaren Welten von Buddenbrooks. Die Welt im Roman st vom Außenwelt hermetisch geschlossen, genauso wie auch die Sitten und die Ansichten der Familie.10

Die Ereignisse, die nicht in Lübeck geschehen, werden im Roman als Erzählungen bzw. als Briefe präsentiert. Diese Konzentration auf dem geschlossenen räumlichen und zeitlichen Rahmen vermittelt das Gefühl der fiktiven Welt, die im Grunde nur repräsentativ ist.

Im Roman fühlt man den Einfluss der Theorien von Schopenhauer, seine fatalistische Weltsicht. Die Figuren wurden auch unter dem Einfluss der Erkenntnisse der Psychoanalyse von Freud und Jung, der Identitätstheorien.

Die handelnden Personen in Buddenbrooks sind meistens individuell gestaltet. Besonders die Figuren von Hanno und Thomas wurden unter dem Aspekt des Inneren gestaltet.

Die Einstellungen von Schopenhauer sind im Roman in Vielfalt zu sehen. Ein gutes Bespiel dazu ist die Rede der Konsulin während des Weihnachtsfelst, wenn sie sagt, dass „..Gott seine Hand nie niemals von der Familie gezogen, sondern dass er ihre Geschicke nach tiefen und weisen Absichten gelenkt habe und lenke, die ungeduldig ergründen zu wollen man sich nicht erkühnen dürfe“(S. 546). In der Tat sieht die Situation ganz anders aus. Das vergangene Jahr hat viele unfreundliche Ereignisse mit sich gebracht. Darunter sind die Zahnoperationen von Hanno, der Ernteverlust und weitere Anklage gegen Weinschenk.11 Auch Jean Buddenbrook nennt die unangenehme Ereignisse als „Prüfungen von Gott“ (S. 218) oder Gottes Willen. Auch im Falle der unglücklichen Ehe von Tony, an der eigentlichen Buddenbrooks schuld waren, sagt er stereotype Worte wie „Das steht in Gottes Hand“ usw. Diese Stellungnahme beeinflusste Tony, die eine bemerkenswerte Redewendung „Wies es im Leben so geht“ (S. 235) entwickelt hatte, die sie eigentlich charakterisiert.

Schon an Anfang des Romans während der Rede von Jean Buddenbrook über den ehemaligen abgewirtschafteten Besitzer des Hauses auf der Mengstrasse sieht man fatalistischen Bewertungen im Geiste Schopenhauers12. Jean ist der Meinung, dass der ehemalige Besitzer Diedrich Ratenkampf „unter dem Druck der Notwendigkeit“ (S. 25) handeln musste. In seiner Rede verwendet er oft die Wörter notwendig und unvermeidlich. Diese Äußerungen gegen einigen Kritiker den Grund, die Elemente einer Tragödie im Roman zu finden13. Diese fatalistische Stellungnahme im Roman bringt parallele zu den Werken von Schopenhauer, indem eine paradoxe Gegebenstrebigkeit von Widerfahren und Handeln. Sie repräsentiert eine Spannung zwischen dem verantwortungsvollem Handeln und der Abhängigkeit von der Ereignisse, die die Absichten zum Handeln unterstellt und den nachteiligen Ausgang somit bestimmt.14

Der Roman von Thomas Mann schildert den Verfall einer Familie, wie es im Titel steht. Aber das Thema ist viel breiter. Das Ziel des Romans war, die schleichende Auflösung der bürgerlichen Werte zu erfassen, die am Beispiel einer Familie dargestellt werden. 15 Zum Verständnis der Idee im Roman ist der Begriff von Bürgertum wichtig. Seit Mittelalter waren Bürger gewerbetreibende Stadtbewohner.16 Daraus entwickelten sich die wichtigsten bürgerlichen Tugenden wie Fleiß, Sparsamkeit, Ordnungsliebe, Pflichterfüllung bzw. alles, was für ein Gewerbe erforderlich ist. Und das Übrige, was den Gewerbe schaden kann, bildet den Gegenteil: Faulheit, Unzuverlässigkeit, Lebensgenuss, Müßigkeit und Romanlesen.17 Diese Werte wurden weitgehen kultiviert und tief in die Generationen verankert. Ab dem 18. Jahrhundert begann das Bürgertum von der reinen wirtschaftlichen Bestimmung bisschen distanzieren und wurde zum Staatsbürger und weiterhin zum revolutionären Bürgertum, das politische Freiheit weiter förderte.

Die Entwicklung der Generation Buddenbrooks folgte gerade diesem Szenario. Zu nachteiligen Gegenseiten der bürgerlichen Tugenden wurde in der Familie die Liebe. Musik, Religion und Philosophie sowie auch Krankheiten und Todessuche.

4. Abschnitt vier

In seinem Roman erzählt Thomas Mann über vier Generationen einer Familie. Dabei handelt es sich um den Verfall nicht im schlechtesten Sinne des Wortes. Eher ist das eine Art der Ironie des Autors. Es handelt sich vielmehr um die schrittweise Auflösung der bürgerlichen und auch kaufmännlichen Tugenden und deren oft schädlichen Gegenkräften.

Die erste Generation ist von der Figur von Johann Buddenbrook repräsentiert. Er steht in der Ehe mit Antoinette Buddenbrook und hat die Tochter, die nur schlicht erwähnt wird und den Sohn, der auch Johann oder Jan heisst.

4.1. Sektion 4.1

Johann Buddenbrook der Älteste verkörpert das deutsche Bürgertum jener Zeit. Auch seine Gattin Antoinette, Pastor Wunderlich und Jean Hoffstede, der als „Poet der Stadt“ (S. 11) galt, verkörpern das Bildungsbürgertum. Er ist aktiv, entschlossen, macht gute Geschäfte. Unter seiner Führung erfährt die Getreidefirma Buddenbrook ihre Blütezeit: „mit beiden Beinen (steht)in der Gegenwart und beschäftigt sich nicht viel mit der Vergangenheit der Familie“ (S. 54). Er ist der Aufklärer der bürgerlichen Philosophie, die aber den bestimmten Prinzipien folgen soll: „ Mein Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, daß wir bey Nacht ruhig schlafen können“ (S.56)

In seinem älteren Sohn Gotthold sah er den Zerstörer seines Glückes, was zu Beginn des Romans dem Leser aufgeführt wird. Der Grund war die Tatsache, dass Gotthold sich gegen Willes des Vaters aus Liebe Frau Stüwing geheiratet hat und ihr Laden: „Aber es ist seine Schuld!" rief der Konsul beinahe laut und mäßigte dann seine Stimme mit einem Blick nach dem Speisesaal. "Es ist seine Schuld, dies traurige Verhältnis! Urteilen Sie selbst! Warum konnte er nicht vernünftig sein! Warum musste er diese Demoiselle Stüwing heiraten und den... Laden..." Der Konsul lachte ärgerlich und verlegen bei diesem Worte. "Es ist eine Schwäche, Vaters Widerwille gegen den Laden; aber Gotthold hätte diese kleine Eitelkeit respektieren müssen „ (S. 19)

Der alte Buddenbrook steht fest. Er zahlt Gotthold nichts aus, behält das Geld und investiert das in seine Firma. Diese Stelle enthüllt den der Familie drohenden Verfall. Der Sohn wird praktisch aus der Familie ausgestoßen, nicht weil es was nicht Anständiges gemacht hat, sondern dass er eine nach der Meinung des Vaters unpassende Frau heiratet, die einerseits dem erwarteten Niveau nicht entspricht, zum anderen einen "Laden" betreibt, was für die Kaufläute aus dem bürgerlichen Stand jener Zeit als ein Scham angesehen war18. Der ältere Buddenbrook identifiziert sich total mit der Bürgerschaft, er hat kein Scheitern, voll Entschlossenheit und ändert seine Entscheidungen nie. Einerseits sind das die Tugenden, die aber vom anderen Winkel gesehen bestimmte Nachteule entlarven: keine Spur der Liberalität und Offenheit, reine Kalkulation und arme Gefühle. Gerade diese Punkte werden in den Generationen allmählich wachsen und das Bürgertum wandeln. Und zwar die Familie der Buddenbrooks.

4.2. Sektion 4.2

Sein Sohn auch Johann oder Jean Buddenbrook soll das Geschäft anstatt des älteren Bruder übernehmen und repräsentiert das volle Gegenteil zu seinem Bruder. Jean folgt der Strategie des Vaters, aber schon an ihm ist eine Art der Liberalisierung zu sehen. Jean hat die tiefliegenden blauen, aufmerksamen Augen seines Vaters und trägt nach der neueren Mode steife »Vatermörder«-Kragen (S. 11). Die Firma des Vaters ist von großer Bedeutung für Jean, sie ist ein „vergötterter Begriff“ (S. 82) und auch eine große Verpflichtung. Deswegen heiratet Jean gar nicht aus der Liebe, sondern wählt eine vorteilhafte Partie Kröger, um dadurch Geldverbindung zu erreichen und somit das Getreidegeschäft weiterentwickeln. Zu seiner Ehre lässt es sich aber feststellen, dass auch in der Familie Jean seht verantwortlich und zuverlässig war.

Obwohl Jean die Firma Buddenbrooks zu der neuen Zeit führt, die eigentlich als Bruchlinie seines Elternhauses bezeichnet, und obwohl seine Kinder schon in die neue Welt geboren wurden, wo die Kunst und die Ästhetik allgemein zunimmt, zeichnet sich die seine Stellungnahme durch seinen Rückblick, welcher die Entwicklung wesentlich hemmt. Diese Prozesse äußern sich in der Religiosität von Jean, in seinem Interesse an der Geschichte. Die Geburt der jüngeren Tochter Clara veranschaulicht diese Merkmale der Person von Jean. Die Geburt wurde von Jean mit „heiligem Ernst“ in die Chroniken der Familie eingetragen, indem sich sein Vater über das neue Familienmitglied freute19. Allgemein alle Mitglieder der Familie, besonders die Vertreter der vierten Generation von Buddenbrooks neigen dazu, den ursprünglichen Familiensitz immer aussuchen. Die Ausnahme bildet nur Clara, die „gar keine Mühe gibt zu leben“ (S. 363).

Im Gegenteil zu seinem Vater ist Jean viel pessimistischer. Seine Angst im Leben ist daran erkennbar, dass er das Leben der Kinder stark beeinflussen will, um ihr Unglück zu verhindern20. Diese Einsicht sowie auch das mangelhafte Menschenkenntnis ließen ihn in das Leben seiner Tochter Tony einzumischen, indem sie gezwungen wurde, eine vorteilshafte Ehe anstatt der Ehe aus Liebe zu wählen, das letzte Ende total unglücklich und nachteilig auch für das Unternehmen war. Diese Situation weist auf die zunehmende Einbürgerung und Wandlung in den Werteinstellungen. Aber Konsul sucht die wurzeln seiner Identität. Das Erkenntnis seiner Verantwortung zwingt ihn oft, seinem Inneren widrige Entscheidungen zu fassen. Im Gespräch mit Tony anlässlich der Verlobung mit Bendix Gründlich erinnert er daran, dass die Familie ohne der Vertreter kaum vorstellbar ist, die „die Wege weise, indem sie ihrerseits ohne nach links und rechts zu blicken einer erprobten und ehrenwürdigen Überlieferung folgten“ (S. 132). Sie dienen somit als das Vorbild und repräsentieren den Beginn der Verfallgeschichte.

Der Verlust von Tonys Mitgift lässt sich nicht mehr einfach als „Gottes Wille“ )S. 228) abtun, wie Jean noch vor einer kurzen Zeit über solche Ereignisse denkt. Vielmehr hat das zwanghaft selbstentfremdete Handeln in Sinne der tradierten Familienbewusstseins seiner ersten und finanziell sichtbaren Frucht gebracht. Die fehlende Identität mit der Geschäftsmoral des Vaters beginnt sich negativ auf Jeans normkonformes Handeln als Kaufmann reflektieren.21

Zusammenfassend lässt es sich sagen, dass die Zukunft von Buddenbrooks durch den Blick rückwärts bestimmt wird. Auch die Frau von Jean Elisabeth bestätigt diese These, indem die Heirat der Tochter als eine Verpflichtung und den vorgeschriebene Weg bezeichnet (S. 88).

Zu gleicher Zeit ist der Konsul etwa frommig: „Bete und arbeite“ (S. 13). Mit der Zeit wird diese Eigenschaft schärfer, indem seine religiöse Orientierung bzw. „fromme Neigungen“ (S. 240) wächst und er morgen und abends Bibellesungen hat. Auch sein Tod wird im Roman viel poetischen und dramatischer beschrieben, was auf das Symbolische hinweist. Sein Tod bedeutet die Wandlung und den zunehmenden Verfall in der Familie, die jetzt eher zersplittert wird.

4.3. Sektion 4.3

Die Frauen im Roman veranschaulichen auch die Bildung und die Suchen nach Identität.

Die Identität des Individuums kann von seiner sozialen Interaktion nicht separiert werden. Sogar heutige Gesellschaft ist auf bestimmte Klassen und Milieus aufgeteilt, desto mehr war diese Tendenz im 19. Jahrhundert ausgeprägt22.

Elisabeth Buddenbrook, geborene Kröger (ca. 1805-1871) ist die klare Vertreterin des anständigen Bürgertums. Wie alle Kröger hatte sie eine elegante Erscheinung (S. 8). Die hält ihren Kreis und ist in Auseinandersetzungen mit den Dienern, und zwar mit der Köchin Trina, die in ihren Reden an die Revolution träumt (S. 176). Nach dem Tode des Mannes rückt sich Elisabeth der theatralisierten Religiosität näher. Sie organisiert die Schule für die Mädchen und was besonders merkwürdig ist, hat sie Morgen- und Abendandachten mit den Damen unterschiedlichen sozialer Kreise (S. 304). Dies weist darauf hin, dass Elisabeth die Unzuverlässigkeit der rein bürgerlichen Einstellungen erkannte und mit den Suchen des Echten in der Welt begonnen hatte. Elisabeth Buddenbrook ist auch die erste, die den ersten Kampf mit dem Tod nach den Regeln führt. Die Beschreibung ihres Falles bedeutet auch den physischen Verfall der Familie

in der Familie, welcher mimetisch als medizinische Fallbeschreibung gestaltet ist und das Moment des 'Verfalls', dem die Familie preisgegeben ist, somit erstmals auch bildhaft in den Rahmen des Mengstraßenhauses einführt: Es ist dies der 'Verfall' im Sinne wortwörtlicher organischer Zersetzung und Auflösung

Besonders interessant für die Analyse ist die Figur von Tony Buddenbrook. Im Werk ist sie als willenlos und entzogen charakterisiert: Tony bleibt „immer das Kind“ (S. 369). Ihre Figur taucht am Anfang und auch am Ende des Romans auf dem Vordergrund. Tony erkennt die Firmen- und Familiennorm, kann aber ihr vollständig nicht entsprechen. Tony ist in sich selbst sehr überzeugt und ist an ihrer Abstammung sehr stolz. Bis zum Schluss des Romans verteidigt sie die Familienehre und diejenige, die die Familienpapiere übernimmt. (S. 757) . Die Ehe von Tony ist zweimal unglücklich. Grünlich, der ihr als Ehemann nach der Meinung ihrer Eltern vorgeschrieben ist, gefällt ihr nicht. Während einer Reise begegnet sie Morten Schwarzkopf, der sie mit seiner Ehrlichkeit, revolutionären Gedanken tief beeindruckt. Und auch hier finden wir die Bewegung rückwärts. Obwohl sich Tony verliebt, wird sie von Erkenntnis der Familienpflichte bewegt, unterdrückt ihre Gefühle und heiratet Grünlich. In ihrer bedrängten Lage sagt sie letztenendes nicht mehr nein zu Grünlichs Antrag, aber „die vermochte auch das „Ja“ nicht über die Lippen zu bringen“ (S. 112). Sie gibt ihre Gefühle nach, ihr Innere ist unterdrückt, die Identität bleibt aber intakt, obwohl sie der Realität nicht mehr entspricht. Auch die zweite Ehe ist erfolgslos, endet sich mit der Scheidung, und ihr einiges Kind Erika bei der Geburt stirbt. Tony zeichnet sich durch das harte Willen und sie lässt sich nicht unterkriegen.23

Aber auch ähnlich wie bei Jean ist ihre Person durch die Widersprüche zwischen dem Familienpflicht und ihrem personeigenem Potenzial. 24 Auch als ältere Frau bleibt sie schön kümmert um sich selbst, um ihre Abstammung und somit die Eher der Familie möglichst gut zu wiederspiegeln (S.309).

Ihr Gegenteil repräsentiert Gerda Buddenbrook geborene Arnoldsen. Die wird durch solche Wendungen wie „nervöse Kälte“ (S. 643), „Künstlernatur“ (S. 303) charakterisiert. Sie wird schon am Anfang des Romans der Figur von Tony entgegengestellt. Gerda ist extravagant und wird ausschließlich wegen des guten Geigenspielen in der Pension für edlen Mädchen gehalten (S. 87) Thomas Mann setzt in seinem Werk Demaskierung bzw. die Entlarvungspsychologie25. Er schildert das Echte in den Personen. Aber Gerda wird nicht demaskiert. Sie erfüllt eine so genannte Katalysator Funktion, indem sie auch Hanno zur Musik anspornt. Durch die Ehe mit Thomas bringt Gerda nicht nur die Musik in die Familie Buddenbrooks. Sie verkörpert die Lebenskraft, führt aber dadurch die authentischen Werte der Bürgerschaft zum Verfall26. Um Gegensatz zu ihren Mann Tom, der wegen der Identitätsverluste immer mehr verfallen aussah, schien Gerda nicht zu altern. Ihre Ehe mit Tom wird in der Kritikliteratur oft als eine rein funktionale Aufgabe im Rahmen der übergeordneten Verfalls-Thematik. 27

4.4. Sektion 4.4

Wie auch bei Tony repräsentiert die Familie auch für den älteren Bruder Thomas den fremdbestimmten Lebensstil Im Gegensatz zu seiner Schwester wird ihm aber das eigene Scheitern an der Firmentätigkeit bewusst. Es wird im Roman durch „Neigung zum Superfeinen und Aristokratischen“ (S. 294) charakterisiert. Sein persönliche Wertebewusstsein manifestiert sich in Form der Zweitlingen. Thomas versucht, sich selbst zu verpflichten und die Familiennormen zu halten (S. 263). Sein Kampf mit der eigenen Identität äußert sich in der willenswidrigen Distanzierung Gotthold (S. 275) und auch Christian (S. 580). Wie auch sein Vater ist Tom ab seinem Geburt zum Inhaber der Firma bestimmt. Tom kämpft folglich nicht mit den familiären Werten, sondern gegen die normabweichenden psychischen Antriebe, die seine Person bestimmen28.Tom wählt seine Strategie, indem er die Rolle des Bürgers nur spielt (S. 614). Das veranschaulicht auch sein Liebesverhältnis und vermittelt parallel mit der Geschichte von Tony. Anstatt seinem Libesanlass zu folgen, fährt Tom nach Amsterdam, um die Liebesbeziehung mit der nicht der Familie passenden Blumenverkäuferin Anna zu beenden, obwohl sie psychologisch eine Partie für Tom war.29 Anstatt wie Gotthold mit seiner Familie zu brechen, trennt er sich von der adäquaten Partnerin und erklärt mit viel Nervosität sein Verhalten: „Man wird getragen, seihst du. Wenn ich am Leben bin, werde ich das Geschäft übernehmen, werde Partie machen“(S. 167)

Aber die Diskrepanz zwischen der normkonformen Rolle und eigenen unterdrückten Potentialen wird von ihm als „Neid“ (S. 657) definiert und macht ihn in seiner Existenz und der Treue den Familienwerten nicht mehr sicher. Somit stirbt Tom ziemlich jung mit 49 Jahren.

Die personenfremden Werte der Familie manifestieren sich in der Person von Tom in Form des Familienglaubens, das nur ein nonkonformes Handeln gemäß den internalisierten Werten als existenziell sinnvoll erscheinen lässt.30 Tom verliert seine Identität, indem er sich als Teil des Familiensystems interpretiert, das seinem Leben erst dann den Sinn verleihen wird, der er diese Werte und Normen umsetzen und mithalten wird. Sein Schein-Charakter und auch die Erkennung seines persönlichen Scheiterns äußert sich im Bau des großen Hauses in der Fischergrube, der aus den psychologischen Gründen und inneren Sterben nach Sauberkeit, Stärkung, Erfrischung und Unberührtheit unternommen wurde: „Wer glücklich ist, bleibt am Platz“ (S. 420) ist im Roman gesagt. Das ist aber nicht der Fall von Tom.

Das Leben von Christian Buddenbrook wird in der Studie von Bahnsen als die Verselbständigung der Rollenexistenz genannt31.

Schon am Anfang des Romans ist klar, dass sich seine Identitäts- und Existenzproblematik nicht mehr in den familiären Lebensziele und Werte äußert. Vielmehr kommt die Rückwirkung des normkonformen Verhaltens auf das eigene physische und psychische Empfinden, indem er seine Gefühle nach der verrichteten Arbeit beschreibt32. Er nennt sein Gefühl das Selbstgenügsamkeitsgefühl. „Man kann ganz still sitzen, ohne sich zu langweilen“ (S. 270). Ähnlich wie alle Vertreter dieser Generation formuliert Christian seine Pflichterfüllung oder Gewissensberuhigung als Auftrag des Vaters, zum estwas Ordentlichen werden (S. 71).

Hanno Buddenbrook repräsentiert die vierte Generation, in der das Familiensystem total zerstört wird. Die übersteigerten Erwartungen machen ihn seinem Leben gegenüber gelähmt.33 Anstatt seine eigene Identität zu bilden, bleibt er passiv und bevorzugt dem Leben den Tod. Oft spricht Hanno über seine Traurigkeit, Scheitern der tradierten Wertestellungen (S. 464). Die Identitätsproblematik von Hanno besteht darin, dass obwohl er sich bemüht, die den gelegten familiären Lebensaufgaben gerecht zu werden, weiß er anhand seines wiederholten Scheiterns an den seiner Person fremden Erwartungen, dass er diese Aufgabe nicht erfüllen kann.34 Gerade dieses Wissen kommt in Form der Traurigkeit zum Ausdruck. Das selbstzerstörerische Verhalten kommt zum Ausdruck am Beispiel der musikalischen Begabung von Hanno. Die Musik wird für ihn das Fluchtmittel, mit dem er versucht, dem Leben zu entkommen. Gerda vertauscht ihren Sohn in die dekadenzähnliche Musik von Wagner (S. 498), und der Junge thematisiert mit dem Verlangen nach Auflösung (S. 506), Erfüllung und Erlösung (S. 507). Das Klavierspielen wird zu der Sprache Hannos (S. 502) und zum Ausdruck seines Todessehnsucht, die dem bürgerlichen Psychologie jener Zeit total fremd war.

5. Abschnitt fünf

Allgemein werden in den Buddenbrooks die moralischen, geistigen und seeligen Kämpfe in den Familiengenerationen mit der zunehmenden Radikalität dargestellt. Der biologische Verfall der Familie wird durch die quellenden Selbstbeobachtung und Suchen nach eigener Individualität begleitet. Folglich ist auch der Verfall der materiellen macht wegen der zunehmenden Vergeistigung zu beobachten.

Thomas Mann hat die Dekadenz und den schrittweisen Untergang der Glaubensfähigkeit im 19. Jahrhundert gezeigt. Tradierte Religiosität vermindert sich, und auf den Vordergrund tritt die metaphysische Bedürftigkeit an Musik und Kunst35. Der Autor zeigt die Konsequenzen, die sich aus der Unterlassung seiner inneren Gefühle und aus dem Verstoß der Identität gegen die Normen herauskristallisieren. Die Idee des Werkes rückt auf den Vordergrund die Idee, dass der Prozess der Erfahrung der Realität anstatt der Eröffnung der neuen Möglichkeiten zum Scheitern der Selbstfindungsprozesse führt. Der Ausweg besteht in der neu zu realisierenden Identität. Der Verfall von Buddenbrooks konnte daher vermieden werden.

Referenzen

  1. Claudia Bahnsen (2003): „Verfall“ als Folge zunehmender Identitäts- und Existenzunsicherheit. Eine Studie zu Thomas Manns Buddenbrooks. Marburg: Tectum Verlag
  2. Claudia Bahnsen: „Verfall“ als Folge zunehmender Identitäts- und Existenzunsicherheit. Eine Studie zu Thomas Manns Buddenbrooks. Marburg 2003
  3. Ester Hans, Van gemert Guillaume Hrsg. (1985): Annäherungen. Amsterdam: Rodopi.
  4. Gymo.ch (2008): Thomas Mann: Buddenbrooks. Online auf: http://www.gymo.ch/assets/files/Kultur-und-Sport/Stadttheater/Schauspiel/Mann-Thomas-Buddenbrooks-(Schauspiel)-Kopie.pdf
  5. Haller Max, Acham Karl (2009): soziologische Analysen zur gesellschaftlichen Konstitution der Individualität. Online auf: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/diss_mueller_2009_Identitaet_soziologische_Analysen.pdf
  6. Heinrike Karen (2005): Fatalismus und Vorausdeutung in Thomas Manns „Buddenbrooks“. Online auf: http://www.thomasmann.de/sixcms/media.php/471/Karen-Henrike%20Berg%20Buddenbrooks.pdf
  7. Herbert Singer (1975): Helena und der Senator. Versuch einer mythologischen Deutung von Thomas Manns "Buddenbrooks", in: Helmut Koopmann (Hrsg.): Thomas Mann, Darmstadt, S.247-256,
  8. https://www.lpm.uni-sb.de/typo3/fileadmin/Benutzer/allg-de/2-Dekadenz.pdf
  9. Katrin Max: Niedergangsdiagnostik. Zur Funktion von Krankheitsmotiven in Buddenbrooks. Frankfurt/M. 2008 (= Thomas-Mann-Studien, Bd. 40)
  10. Kocka, Jürgen: Bürgertum und Bürgerlichkeit als Probleme der deutschen Geschichte vom späten 18. zum frühen 20. Jahrhundert, in: Ders.: Bürger und Bürgerlichkeit im 19. Jahrhundert, Göttingen 1987
  11. Kurzke Hermann (1997): Thomas Mann: Epoche – Werk – Wirkung. München: C.H. Beck
  12. Müller Bernadette (2009): Identität. Online auf: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/diss_mueller_2009_Identitaet_soziologische_Analysen.pdf
  13. Müller Sarah (2013): Die Frauenfiguren in Thomas Manns „Buddenbrooks“. Hamburg.
  14. Nikolaisen Nele, Kriegleder Wynfrid (2015): Text-Körper, strukturelle Spiegelungen und narratologisches Telos in Thomas Manns „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“. Wien: Universität Wien.
  15. Sezemskiy Edith (2012): Gesellschaftskritik und Personenkonstellationen in den Romanen Die Maias von José Maria Eça de Queirós und Thomas Manns Buddenbrooks im Vergleich. Wien: Universität Wien
  16. Straub Jürgen (2000): Identitätstheorie, empirische Identitätsforschung und die „postmoderne“ armchair psychology. in ZBBS Heft 1/2000, S. 167-194
  17. SWR2 (2018): Thomas Mann „Buddenbrooks“. Online auf: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/thomas-manns-buddenbrooks/-/id=660374/did=17399670/nid=660374/4to6vo/index.html
  18. Wyss-sozialforschung.ch (2016): Bürgerliche Herrschaft wider das Bürgerliche. Bürgerliche. Online auf: http://www.wyss-sozialforschung.ch/kommentare/kkkkommentare/k0128/index.html

Fußnoten

  • 1 Vgl. SWR2, 2018, Online
  • 2 Vgl. Blödorn A., Marx F., S. 13
  • 3 Vgl. Kocka Jürgen, 1987, S, 21
  • 4 Vgl. Kocka Jürgen, 1987, S, 23
  • 5 Vgl. Kocka Jürgen, 1987, S, 31
  • 6 Vgl. Straub Jü., 2000, S. 168
  • 7 Vgl. Haller Max et al., 2009, S. 10
  • 8 Vgl. Haller Max et al., 2009, S. 10
  • 9 Vgl. wyss-sozialforschung, 2016, Online
  • 10 Vgl. Heinrike K.2005, S. 85
  • 11 Vgl. Heinrike K., 2005, S. 34
  • 12 Vgl. Heinrike K., 2005, S. 35
  • 13 Vgl. Singler H., 1975, S. 247
  • 14 Vgl. Heinrike K., 2005, S. 36
  • 15 Vgl. Gymo.ch, 2008, S. 2
  • 16 Vgl. Gymo.ch, 2008, S. 2
  • 17 Vgl. Gymo.ch, 2008, S. 2
  • 18 Vgl. wyss-sozialforschung, 2016, Online
  • 19 Vgl. Nikolaisen N. Kriegleder W., 2015, S. 40
  • 20 Vgl. Sezemsky E., 2012, S. 75
  • 21 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 45
  • 22 Vgl. Müller B., 2009, S. 114
  • 23 Vgl. https://e-hausaufgaben.de/Hausaufgaben/D10780-Charakterisierung-Antonie-Buddenbrocks-Thomas-Mann.php
  • 24 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 54
  • 25 Vgl. Kurzke ,1997, S. 66
  • 26 Vgl. Müller Sarah, 2013, S. 22
  • 27 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 73
  • 28 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 62
  • 29 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 63
  • 30 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 68
  • 31 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 83
  • 32 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 83
  • 33 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 90
  • 34 Vgl. Bahnsen C., 2003, S. 93
  • 35 Ester H. et al., 1985, S. 27